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Noch einmal… Sommerkirche

Dirty Dancing und die Bibel in Klein Solschen

Während die anderen Regionen des Kirchenkreises schon wieder beim „normalen“ Gottesdienstplan angekommen waren, feierte Südwest noch einmal Sommerkirche zum Thema „Der Soundtrack des Sommers“. Bei bestem Wetter hatte das Team rund um Pastor Benjamin Peyk den Glaubensanhänger am Rande des neu gestalteten Freizeitplatzes aufgestellt.

Ortsbürgermeister Berend Heinemann berichtete Wissenswertes rund um die Geschichte des Platzes, der früher viel genutzt wurde, dann aber in Vergessenheit geriet und nun wieder im neuen Glanz erstrahlt. Naturnahe Spielgelegenheiten, Bänke, eine Hütte und eine Seilbahn – alles mit viel Eigenleistung, Geldern der Gemeinde und diversen Sponsoren umgesetzt – locken viele Besucher an.

Auf Neuerungen und den Abschied vom Alten ging Pastor Peyk auch in seiner Predigt ein. Zunächst lauschten die Gäste aber DEM Lied aus dem Film Dirty Dancing: The time of my life. Kurz fasste der Pastor die Handlung des Films zusammen. Besonderer Höhepunkt war die gelungene Vorführung der berühmten Hebefigur und natürlich durfte auch der Satz: Ich habe eine Wassermelone getragen nicht fehlen.

„Die wohlhabende Arztfamilie macht Urlaub in einem klassischen Hotel und möchte, dass alles so ist und bleibt wie früher. Die jüngste Tochter macht da aber nicht mit und verliebt sich in den Tanzlehrer. Die eigentlich seichte Handlung regt zum Nachdenken an. Sie enthält viel Gesellschaftskritik. Alles Neue scheint bedrohlich, aber Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Auch Jesus war für Veränderungen, weil er das Leben kannte“, erklärte der Pastor.

Vielleicht sollte man auch einfach mal die Sichtweise auf das Leben verändern und das Jammern zugunsten des Feierns aufgeben. „Die wohlhabenden Hotelgäste im Film trauern alten Zeiten nach und jammern, obwohl es ihnen gut geht. Die Angestellten, alle in prekären Verhältnissen ohne Sicherheit, feiern jeden Abend das Leben. Das passt wieder zu Jesus, der sagte: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben. Leben im Überfluss“, schloss Peyk.

Im Anschluss an den Gottesdienst durfte dann tatsächlich gefeiert werden – mit Leckereien vom Grill und kühlen Getränken im strahlenden Sonnenschein – Leben im Überfluss.