Zu einem besonderen Gottesdienst am Sonntag Okuli hatte Pastor Dominik Christian Rohrlack ins Haus der Kirche eingeladen. Passend zum Motto des Sonntags war Optikerin Antje Timpe zu Gast und berichtete viel Wissenswertes rund um das gute Sehen und die Augen. Zum Anschauen hatte sie viele verschiedene Brillen aus vergangenen Jahren dabei.
„Die ersten Sehhilfen hatten oft gebildete Menschen, die viel lesen mussten. Verbreitet waren sie in den Klöstern. Mit den Brillen von heute hatte das aber wenig zu tun. Es waren Einzelgläser, die man sich vor ein Auge geklemmt hat oder auch Doppelgläser, die wie eine Schere verbunden waren. Heute gibt es da viel bessere Möglichkeiten, Sehschwächen auszugleichen“, erklärte die Fachfrau.
Pastor Rohrlack erzählte dazu passend die Geschichte vom Blinden, der durch Jesu Hilfe wieder sehen konnte und betonte, wie wichtig die Augen und die Sehkraft für das Leben seien. „Lesen können und das gute Sehen sind sehr wichtige Fähigkeiten. Wenn das nicht mehr geht, ist das ein sehr großer Einschnitt“, betonte er.
Passend zum Thema wurde in den Gesprächspausen immer wieder das Taizè-Lied „Okuli nostri“ angestimmt.
