Mit einem Gottesdienst in der St.-Georg-Kirche Schmedenstedt und einem anschließenden Gemeindefest feierte die Emmaus-Kirchengemeinde Woltorf-Schmedenstedt ihren zehnten Geburtstag.
„Wie schön, dass wir heute alle zusammen feiern können. Die Anfänge waren nicht immer einfach. Es brauchte Zeit, sich kennenzulernen, Neues zu entdecken und Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Wir sitzen gemeinsam in einem Boot und sind unterwegs durch die wilde Zeit auf der Suche nach Gott“, eröffnete Pastorin Katrin Deutsch.
Im gemeinsam gesungenen Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ sei schon vieles enthalten, was sie in ihrer Predigt ausdrücken wolle. Passend dazu wurde mit einer Welle aus Stoff und einem großen Faltschiff die Geschichte der Sturmstille nachgestellt.
„Viele wollen das Alte und Vertraute bewahren, aber das klappt nicht, wenn die See rau wird. Da wird unser Glaube herausgefordert. Trotzdem können wir darauf vertrauen, dass Gott da ist – genau wie in der Emmausgeschichte. Die Volkskirche der Vergangenheit wird sterben, aber es wird etwas Neues entstehen, wenn Menschen sich auf den Weg machen“, bekräftigte die Pastorin.
Alle Besucherinnen und Besucher durften dann auf Wellenkärtchen schreiben, wo sie die Gegenwart Gottes schon gespürt haben und diese Karten in das große Schiff im Altarraum legen.
Nach dem Segen ging es in den Pfarrgarten, wo der Grill schon angeheizt war. Außerdem wartete eine Spielstraße auf kleine und große Gäste. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Gitarrengruppe und der Chor.
