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Es gibt einen, der geht mit

Zeltgottesdienst zum 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Rosenthal

Die Feier zum 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Rosenthal begann am Sonntagvormittag mit einem Gottesdienst im Festzelt, den Pastorin Elke Marx gemeinsam mit einem Team gestaltete. Für den musikalischen Rahmen sorgte Simone Kupries.

Schon in der Begrüßung ging die Pastorin auf den Feuerwehrhelm ein, der auf dem Altar lag und der später in der Predigt eine wichtige Rolle spielen sollte.

Gemeinsam mit Kirchenvorsteher Benjamin Henze zog die Pastorin dann Vergleiche zwischen der klassischen Bibelgeschichte, in der Jesus sich mit den Bedürftigen und Notleidenden gleichsetzt, und der heutigen Feuerwehrarbeit.

„Ein Symobol dafür ist auch der Helm, der Geschichten erzählt von Menschen, die losfahren, obwohl sie nicht wissen, was sie erwartet, die Verantwortung übernehmen und sich 24/7 engagieren. Wie viele Menschen das wohl in 100 Jahren waren, wie viele Einsätze, wie viele Leben, die dadurch verändert wurden?“, fragte die Pastorin.

Der Helm zeige, dass Gefahren real seien. Er nehme keine Gefahren, aber er schütze, ebenso wie der Glaube.

„Wer glaubt, ist nicht ohne Krankheit und Leid, aber Gott lässt uns nicht allein. Es geschieht Schlimmes, aber es gibt einen, der geht mit und hilft standzuhalten. Die Feuerwehr lebt jeden Tag Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Das erinnert an Jesus, der ALLEN Menschen geholfen hat, die in Not waren. So steht der Helm auch als Symbol für die Bereitschaft, sich unermüdlich für andere einzusetzen. Danke an alle, die diesen wichtigen Dienst tun“, bekräftigte Pastorin Marx.

Passend zu ihrer Predigt verteilten im Anschluss fleißige Helferinnen kleine Anhänger in Form eines Feuerwehrhelmes mit dem Aufdruck „Fürchte dich nicht“ an alle aktiven und passiven Kameraden und an den Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr.

Nach dem Gottesdienst ging es zu den Klängen des Feuerwehrmusikzuges Abbensen mit einem großen Kuchenbüffet und angeregten Gesprächen weiter.