Morgens schlägt man bei einer Tasse Kaffee die Zeitung auf. Im Auto läuft das Radio. Auf dem Handy erscheinen ständig neue Schlagzeilen. Überall werden wir mit Informationen versorgt – ob wir wollen oder nicht. Gerade heute sind es oft Nachrichten, die schwer zu verarbeiten sind: Wirtschafts- und Energiekrise, Umweltprobleme, Kriege und mehr.
Ich kann gut verstehen, dass viele Menschen angesichts dieser Krisen resignieren oder sich davon herunterziehen lassen. Mir geht es manchmal ähnlich: Ich denke dann, „Wie soll das alles weitergehen? Ich möchte davon eigentlich nichts mehr hören.“
In solchen Momenten denke ich an das Lied „Auge im Sturm“ von Martin Pepper. Im Refrain heißt es:
„Du bist ein starker Turm. Du bist das Auge im Sturm. Du sprichst zum aufgewühlten Meer, meiner Seele in mir, Herr: Friede mit Dir. Friede mit Dir.“
Dieser Text erinnert mich daran, dass ich auch in meinen Lebensstürmen nicht allein bin. Ich kann mich an Gott wenden und ihn um Hilfe bitten. Für mich ist er der starke Turm im Sturm – mächtiger als jedes aufgewühlte Meer. Das schenkt mir Ruhe und Sicherheit.
Lasst uns unseren Stürmen begegnen, indem wir uns daran erinnern, dass Gott unser starker Turm ist. Er spricht uns zu:
„In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16,33).
