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Und das Wichtigste... Gott liebt mich!

Christi Himmelfahrt in Schwicheldt

Im Kirchenkreis Peine fanden am Himmelfahrts-Tag zahlreiche Gottesdienste statt, einige davon waren Schnitzeljagd-Station des beliebten Stadtradelns, das zurzeit im Landkreis läuft. Leider machte das Wetter vielen Freiluft-Veranstaltungen einen dicken Strich durch die Rechnung, sodass die Gottesdienste häufig nicht wie geplant draußen stattfinden konnten, sondern in die Kirchen verlagert werden mussten.

Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. In der gut besetzten Michaelskirche in Schwicheldt hielt Pastorin Elke Marx den Gottesdienst. Alle Besucherinnen und Besucher durften sich zu Beginn einen kleinen Schutzengel mitnehmen und auf den Bänken lagen Postkarten mit einem Button zum Thema das Tages: Das Wichtigste… Gott liebt mich!

Unter diesem Motto stand auch die Predigt, in der die Pastorin zurückblickte auf den Ursprung des Feiertages, die Jünger, die Jesus nun nicht mehr sahen, nachdem er in den Himmel aufgefahren war. Dazu bemühte sie ein altes Kinderspiel.

„Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist blau. Das Spiel kennen wohl alle von langen Autofahrten. Jeder sieht sich um, schaut in unterschiedliche Richtungen. Wir sehen nie alle dasselbe. In der heutigen Zeit, in der gefühlt eine Krise die nächste jagt, fällt es schwer, Hoffnung zu sehen. Das ging den Jüngern damals wohl genauso. Aber Jesus war nicht einfach weg. Er war nur aus der bisherigen Sichtweise verschwunden, aber nicht ohne vorher gesegnet zu haben“, sagte Pastorin Marx.

Das Geheimnis des geöffneten Himmels sei ein Versprechen, dass das Beste erst noch kommt. Jesus zeige sich mitten unter uns, in Menschen, die helfen. Christen dürfen vertrauen und glauben, auch ohne alles zu sehen.

„Und das Wichtigste: Gott liebt mich. Menschen sehen Grenzen, Gott sieht Wege. Schaut nicht nur nach oben in den Himmel. Ich bin längst mitten unter euch!“, bekräftigte die Pastorin.

Nach dem Gottesdienst warteten herzhafte und süße Leckereien auf die Besucherinnen und Besucher. Und sogar die Sonne zeigte sich, sodass viele die Gelegenheit nutzten, draußen miteinander ins Gespräch zu kommen.